Festliches Weihnachten mit J.S. Bach und seinen Zeitgenossen - Kantaten und Instrumentalmusik zur Weihnacht aus Bachs Notenschrank

KONZERTCHOR LEIPZIG, Solisten, Edward Caswell, Leitung  

Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig

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Event organiser: KonzertChor Leipzig e.V., Siedlerweg 9b, 04158 Leipzig, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind: Schüler, Studenten, Bufdis (Bundesfreiwilligendienstleistende), Arbeitslose und Schwerbehinderte ab 30%. Entsprechende Ausweise sind UNAUFGEFORDERT am Eingang vorzuzeigen, andere Ermäßigungsberechtigungen können leider NICHT akzeptiert werden. Sofern ein B im Ausweis vermerkt ist, ist die Begleitperson frei. Ermäßigung gegen Vorlage eines gültigen Ausweis. Die Tickets für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Behinderung sowie ggf für deren Begleitpersonen bekommen Sie ausschließlich über die Tickethotline 0180 60 50 400 (20ct./Anruf aus dem Festnetz, max. 60ct./Anruf aus dem Mobilfunknetz).
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Johann Sebastian Bach und seine Kollegen standen im regen Austausch, führten gegenseitig ihre Werke auf oder bearbeiteten sie. Stellen wir uns also vor, was der große Thomaskantor in seinem Notenschrank aufbewahrt haben könnte, um die Musik neben seinen Kompositionen aufzuführen. Die wunderbare Geigerin und Konzertmeisterin des English Concert in London Nadja Zwiener wird BWV 1045 spielen, vermutlich ein Kantatenvorspiel für Violine, Trompeten, Pauken und Streicher. Dazu erklingen weihnachtliche Kantaten von Bach, Telemann, Brunckhorst u.a.

Location

Nikolaikirche Leipzig
Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig
Germany
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Die Nikolaikirche im Herzen der Innenstadt Leipzigs ist die größte Kirche der Stadt und lieferte in der Vergangenheit als Ort der Begegnung immer wieder entscheidende Impulse für das Zeitgeschehen. Hier fand 1539 nicht nur der erste offizielle evangelische Gottesdienst in Leipzig und damit die Einführung der Reformation statt, die Kirche war auch zentraler Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution, die den Mauerfall und die Vereinigung West- und Ostdeutschlands zum Ergebnis hatte.

Die Wurzeln der Nikolaikirche reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Zunächst als romanische Kirche errichtet, wurde sie im 15. und 16. Jahrhundert zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Wichtige Persönlichkeiten der Kirchengeschichte waren Martin Luther und Justus Jonas der Ältere, die in der Nikolaikirche die Reformation einläuteten und Johann Sebastian Bach, der am Karfreitag 1724 hier seine Johannespassion in der Kirche uraufgeführt hatte. Aus den Montagsgebeten, die in den 80er Jahren jede Woche in der Nikolaikirche stattfanden, entwickelten sich die Montagsdemonstrationen, die entscheidend zum Sturz des DDR- Regimes beitragen sollten. Doch nicht nur die Geschichte der Kirche ist beeindruckend: Der Innenraum des Gebäudes besticht durch seine einzigartige Architektur, die im klassizistischen Stil nach den Plänen des Leipziger Stadtbaumeister Johann Carl Friedrich Dauthe gebaut wurde. Besonders markant sind das detailreiche Deckengewölbe und die Kirchensäulen, aus deren Palmenkapitellen Blätter hervorzusprießen scheinen, die den Ansatz zur Decke kaschieren. Der gesamte Raum ist durch die Farbtöne Weiß, Rosa und Hellgrün bestimmt, was der Kirche ein außergewöhnliches und unverkennbares Merkmal verleiht.

Ein Besuch der Nikolaikirche steht bei einem Stadtrundgang durch Leipzig an höchster Stelle.